Die Philosophie bei 'Game of Thrones'

Wenn eine Geschichte jemals nach einer philosophischen Betrachtung verlangt hat, dann ist es 'Das Lied von Eis und Feuer'. Denn nie waren Intrigen, Politik und Macht komplexer und spannender miteinander verstrickt als in diesem Fantasy-Epos.

George R. R. Martin lehnt die klassische Rollenaufteilung von Protagonisten gegen Antagonisten ab. Gerade weil es in dieser Geschichte keine klassische Unterteilung in Gut und Böse gibt, ist eine philosophische Untersuchung der Beweggründe der Personen für ihr Handeln interessant. Ist Familie oder Rache wichtiger? Wer sollte die Sieben Königreiche regieren? Darf man um der Ehre willen einen Krieg riskieren? Warum sollte der Gewinner des Throns noch moralisch handeln? 'Die Philosophie bei Game of Thrones' beantwortet all diese Fragen mit Hilfe der Theorien von Aristoteles, Plato, Descartes und Machiavelli.

Das Buch eignet sich hervorragend als Einführung in die verschiedenen philosophischen Theorien und gibt einen tieferen Einblick in die Welt von Game of Thrones.

Henry Jacoby lehrt Philosophie an der East Carolina University in Greenville, North Carolina. Er hat zahlreiche Artikel uber Philosophie, Sprache, Religion und moralische Wahrnehmung veroffentlicht.
Die Beitrage in 'Die Philosophie bei Game of Thrones' wurden unter anderem von Philosophieprofessoren aus Deutschland, Gro?britannien und den USA verfasst.

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