Erwachsenenbildung und Radikaler Konstruktivismus - eine kritische Betrachtung der Didaktik Ernst von Glasersfelds

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Veranstaltung: Didaktik der Erwachsenenbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll zweierlei leisten. Zum Einen sollen die Auswirkungen des Radikalen Konstruktivismus auf die Didaktik dargelegt werden, zum anderen sollen diese Aufassungen einer Kritik unterzogen werden und andere Möglichkeiten des Verhältnisses von Subjekt und Objekt im Rahmen der Erkenntnis dargestellt werden. Von 'dem' Radikalen Konstruktivismus zu sprechen fällt schwer, denn jeder Autor hat seine eigenen Quellen und Methoden, aus denen er zu seinen Einsichten kommt. Diese Arbeit stützt sich maßgeblich auf Ernst von Glasersfeld, da er als einer der Gründer des Radikalen Konstruktivismus gilt, und sich außerdem eingehend mit didaktischen Fragen beschäftigt hat. Folgende Gliederung bietet sich hierfür an. Nach diesen einleitenden Worten werden im zweiten Kapitel die Grundzüge des Radikalen Konstruktivismus behandelt. Zunächst werde ich die zentralen Thesen zu den Begriffen Wirklichkeit, Viabilität und Grenzen der Erkenntnis darstellen (2.1), hieran anschließend den Begriff des Wissens (2.2) offen legen. Das dritte Kapitel wird sich mit den Folgen für die Didaktik der Erwachsenenbildung beschäftigen, die sich aus dem Radikalen Konstruktivismus ergeben. Hier werden zuerst die didaktischen Grundannahmen verdeutlicht (3.1), um danach einige methodische Hinweise zu erläutern (3.2). Das dritte Unterkapitel wird die Problematik des Radikalen Konstruktivismus beschreiben, Ziele didaktischen Handelns anzugeben (3.3). Im vierten Kapitel soll der Radikale Konstruktivismus Ernst von Glasersfeld kritisiert werden. Als 'innere' Kritik (4.1) wird seine These behandelt, der Mensch könne nur die Grenzen der Realität, nicht aber die Realität selbst erkennen. Von 'außen' ist an den Radikalen Konstruktivismus zu fragen, wie er seine eigene Theorie glaubhaft zu machen sucht und welche für die Wissenschaft der Pädagogik zentralen Aspekte er aus seinem Blickwinkel ausschließt (4.2).

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