Probleme und Lösungsansätze zur variabel zielorientierten Auftragssteuerung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Entscheidungsfindung zieht sich als Herausforderung für die mit der Entscheidung betrauten Mitarbeiter durch alle Ebenen eines Unternehmens. Auf strategischer, taktischer und operativer Ebene werden dazu implizit oder explizit Zielsysteme gebildet. Ein Informationsprozess mit der zur Tragweite der Entscheidung ökonomisch adäquaten Tiefe bereitet die Grundlage für den Auswahlprozess. Es sollte im Sinne jeder Unternehmung liegen, jede sich irgend bietende Möglichkeit zur zusätzlichen Gewinnerzielung in ihrem Geschäftsbereich zu nutzen. Mit der Bezugnahme auf ein Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe verkörpert sich dies in der bestmöglichen Nutzung der Produktionskapazitäten. Geht man von stochastischem Eintreffen neuer Aufträge und deterministischen Planungsvorgängen in der Produktionswirtschaft aus, wird sich regelmäßig das Problem der optimalen Produktionsplanung einstellen. Im Zeitraum des bereits abgeschlossenen Planungsintervalls werden neue, bisher unbekannte Aufträge bekannt. Der Entscheider sieht sich nun zum einen dem abgeschlossenen Produktionsplan und zum anderen neuen, potentiell lukrativeren Aufträgen gegenüber. Bei verbliebenen Restkapazitäten der Produktionsanlagen könnte sich die Einplanung eines solchen, zusätzlichen Auftrages lohnen. Es gilt zusätzliche Bedingungen, wie die maximal zur Verfügung stehende Produktionskapazität oder die Anzahl des verfügbaren Personals, zu beachten. Von Interesse ist auch die Auswirkung der Einplanung auf die Degression von Fixkosten. Des weiteren ergeben sich zeitlich unterschiedliche Prioritäten im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Es kann durchaus sein, dass in bestimmten Situationen, wie der eines Liquiditätsengpasses, die Annahme eines lukrativen Großauftrages nachteilig ist. Das Fällen einer rationalen Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung solcher Aufträge bildet daher ein betriebswirtschaftliches Entscheidungsproblem.

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